Begwegungssehen: Einleitung


Das Bewegungssehen spielt in unserem Alltag eine große Rolle, da es vielseitige Informationen vermittelt:

Die Bewegung des Netzhautbildes ist der Anfang aller visuellen Wahrnehmung. Ohne Bewegung, also unter den Bedingungen des stabilen Netzhautbildes, findet keine visuelle Wahrnehmung statt. Unsere Augen können auf zweierlei Weise über Bewegungen informieren:
Bewegungssehen ist eine selbstständige Sinnesempfindung wie das Farbensehen oder das räumliche Sehen. Obwohl es leicht denkbar wäre, daß das Gehirn Bewegungen und Geschwindigkeit aus Zeit- und Ortsdifferenz berechnet, ist dieser Ansatz falsch. Aufgrund der komplexen Wahrnehmungsprozesse beim Bewegungssehen kommt es gelegentlich auch zu Bewegungstäuschungen. Diese unterstreichen jedoch eher die Leistungsfähigkeit des visuellen Systems, als daß sie sie in Frage stellen. Wir wollen hier auf zwei Phänomene eingehen, die als Paradebeispiele für das Bewegungssehen gelten:
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